Dein Kampf gegen die Kilos: Bist du ein „emotional Eater”

Greifst du bei Stress, Ärger oder Traurigkeit schnell zu einer Extraportion Eiscreme, Schokolade oder Chips? Dann bist du höchstwahrscheinlich ein “emotional Eater”. Das heisst, du nutzt ungesunde Snacks als Ventil gegen deinen Kummer. Das Blöde ist nun aber, dass Frustessen (auch Stressessen genannt) deine Situation leider nicht besser macht. Ganz im Gegenteil: Langfristig betrachtet, verschlimmert sich sogar deine Gesamtlage, weil du wegen deiner Essattacken auch noch an Gewicht zunimmst! Doch wie durchbrichst du nun diesen Schlamassel? – Indem du herausfindest, wonach dein Innerstes wirklich hungert.

Vielleicht hilft im Vorfeld ein kleiner Einblick in die Wissenschaft: Langzeitstudien haben gezeigt, dass nur 2 % aller Menschen nachhaltig ihr Gewicht reduzieren können und immer wieder zu ungesunden Snacks greifen. Diese erschreckenden Zahlen brachten die Forscher zu der entscheidenden Frage: Warum essen einige mehr als andere und wieso werden sie nach Diäten stets rückfällig? Die Antwort: 50 Prozent aller „Problem-Esser“ sind „emotional Eater“. Hinter ihrem Hunger auf Ungesundes verbirgt sich in Wirklichkeit etwas ganz anderes: emotionaler Hunger.

 Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es Bereiche in deinem Gehirn, die durch den Verzehr fett- und zuckerhaltiger Lebensmittel Glückshormone an den Körper ausschütten. Die Snacks wirken also wie eine Belohnung. Und mehr als ein Jahrzehnt psychologischer Forschung legt nahe, dass jedes Verhalten, das belohnt wird, mit grosser Wahrscheinlichkeit auch wiederholt wird. Das bedeutet also, dass du dich mit etwas belohnst, was dir eigentlich nicht guttut.

Möchtest du vom Frustessen wegkommen? Dann stell dir ehrlich diese Fragen: Beruhigt dich der Verzehr von Snacks? Bringt er dir Freude und gleicht er in deinem Inneren was aus? Allein schon die Erkenntnis darüber, dass du ein Frustesser bist und das Essen dein eigentliches Problem nicht lösen wird, kann dir dabei helfen, zu widerstehen. Um dieses Problem an seiner Wurzel anzugehen, musst du aber noch tiefer graben, seinen Ursprung finden. Aber wie? Ich habe da mal einen Vorschlag:

Du bist der Detektiv

Als Detektiv deines eigenen Essverhaltens führst du am besten ein Tagebuch. Schreib darin jeden überdrüssigen Snack auf und deine Gefühlslage, bevor du ihn isst.

Der Master Plan

Sobald du dein Muster erkannt hast, kannst du einen Masterplan erstellen, mit dem du dieses Muster am besten durchbrichst. Greifst du beispielsweise bei akutem Stress zu Snacks, um dich so zu belohnen? Dann solltest du deinen Stress reduzieren. Zum Beispiel durch Yoga, Meditation, einen Spaziergang …. So ganz nach dem Motto: “Ok, das war wirklich ein harter und stressiger Tag. Aber wenn ich jetzt esse, um zu entspannen, dann ärgere ich mich später über mein Gewicht. Stattdessen gehe ich lieber an die frische Luft und fühle ich mich danach besser. Ohne zuzunehmen.”

Wenn alle Stricke reissen: Therapie

Wenn alle deine Versuche nichts bringen, dann ist es sinnvoll, sich an einen Therapeuten oder Coach zu wenden.

 

Du siehst, der Anfang deiner Veränderung als “emotional Eater” ist die Erkenntnis darüber, wieso und wann du zum Ungesunden greifst. Hast du den Grund dafür herausgefunden, dann probier systematisch alles aus, was dir helfen könnte, dagegen anzugehen. Wenn du eine gute Methode gefunden hast, dann heisst es dranbleiben und durchhalten! Du schaffst das!

Deine Maria

 

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